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Teil 3: Röhren und Tunnels

Kopenhagen hat uns sehr beeindruckt, wir hatten das Gefühl in die Zukunft gereist zu sein im Vergleich zu Berlin, dass in den 1990ern stecken geblieben zu sein scheint. Wie kann die Zukunft des Radfahrens aussehen? Wir haben versucht mit Hilfe der KI Utopien zu entwickeln und stellen bereits existierende Projekte vor.

Die Fahrradbrücke Cykelslangen in Kopenhagen, deren Design so gut ist, dass man immer wieder darüber fahren will, hat uns sprachlos gemacht, vor allem wenn sich bei Dämmerung das künstliche Licht der Hochhäuser im Fluss spiegelt. Als wir 2021 von Berlin nach Kopenhagen geradelt sind, habe ich dieses Video auf der Brücke gemacht.

Dissing+Weitling hat 2010 diese tolle Radbrücke gebaut. Neun Jahre später haben sie in China mit dem Xiamen Bicycle Skyway die längste Fahrradbrücke der Welt und Chinas erster schwebender Fahrradweg auf erhöhten Plattformen realisiert.

Auf dem Radweg durch den Park Amager, dessen Verlauf auf dem Boden links und rechts mit einem fluoreszierenden Band markiert wird, fühlten wir uns nachts wie als würden wir durch den Weltraum düsen.

Was wäre denn noch möglich, wenn man ernsthaft über eine gute Erfahrung beim Radfahren nachdenkt und ähnlich viel Geld dafür investieren würde wie für den Autoverkehr? Oder was könnte man erreichen, wenn darüber hinaus kreativ und utopisch Ideen entwickeln würde, wie Radfahren zu einem unvergesslichen Erlebnis werden könnte? Wir haben versucht uns das vorzustellen, obwohl wir keine Spezialisten oder Stadtplaner sind und die Ideen noch sehr grob und unpräzise sind und die KI ihre Grenzen hat.

Dieses mal haben wir uns überlegt, wie man den Radverkehr durch Tunnels und Röhren leiten könnte und wie man draus eine Erfahrung machen könnte, an die man sich noch lange erinnert und die vielleicht auch als touristisches Aushängeschild dienen könnte. Ich kann mich erinnern, dass es vor 10 Jahren schon in Almere in den Niederlanden Pläne gab, einen Radtunnel mit Rückenwind zu bauen. Aber auch durch den Elbtunnel in Hamburg zu fahren ist eine tolle Erfahrung! Und ein großer Vorteil von Röhren und Tunnels wäre auch unabhängig von Wind, Wetter und Temperatur Rad fahren zu können, also beispielweise auch im Winter zur Arbeit oder zum Einkaufen.

Und erst nachdem ich die Bilder gepromptet hatte, habe ich dieses inspirierende Video gefunden über einen Fahrradtunnel in Bergen in Norwegen.

Habt ihr gute Ideen und kennt gute Beispiele für die Radstadt der Zukunft? Dann hinterlasst doch gern einen Kommentar!

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